Der Ortsteil Rabenäußig ist als Förderschwerpunkt der Dorferneuerung bis zum Jahr 2019 anerkannt.

Antragstermin für alle kommunalen und privaten Förderanträge für das Haushaltsjahr 2018  ist der 15.01.2018.

 

Private Antragsteller haben die Möglichkeit, eine Förderung von 35% vom Bruttoinvestitionsvolumen zu erhalten. Maßnahmen unterhalb der Mindestinvestitionssumme von  7.500 € werden nicht bezuschusst, die maximale Förderung beträgt 15.000 €.

 

Das Ingenieurbüro Greiner aus Eisfeld ist das begleitende Planungsbüro für die Maßnahmen zur Dorferneuerung.  Für Beratungen steht Ihnen Frau Roß jeweils  am Donnerstag, den 05.10.2017 und 09.11.2017 von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr  im Rathaus der Gemeinde Frankenblick im Ratssaal zur Verfügung.

 

Hinweise und Informationen zur Antragstellung erhalten Sie auf unserer Webseite www.frankenblick.eu unter der Rubrik Bürgerservice-Dorferneuerung Rabenäußig oder unter der Webseite des Amtes für Landentwicklung und Dorferneuerung Meiningen  www.thueringen.de/th9/landentwicklung unter der Rubrik Unsere Aufgaben – Dorferneuerung und –Entwicklung.

Rabenäußig wurde im Juli 2013 als Förderschwerpunkt im Rahmen der Dorferneuerung vom Thüringer Ministerium für Landwirtschaft, Forsten Umwelt und Naturschutz anerkannt.

Dazu wurde der Gemeinde Frankenblick eine Verleihungsurkunde mit Bekanntgabe der Förderperiode  von 2015 bis 2019 überreicht.

Gefördert werden kommunale Projekte und private Investitionsmaßnahmen.

Mit einem in der Informationsveranstaltung am 19.09.2013 gebildeten Dorferneuerungsbeirat werden die vorgesehenen Maßnahmen für Rabenäußig in regelmäßigen Dorferneuerungsbeiratssitzungen  besprochen und mit der Gemeindeverwaltung abgestimmt.

Im Rahmen eines Dorfentwicklungskonzeptes wurden gemeinsam mit dem Dorferneuerungsbeirat Maßnahmen für die Entwicklung eines vitalen Dorfes festgelegt. Neben einer nachhaltigen Verbesserung der Wohn-, Arbeits- und Lebensverhältnisse gehört dazu der Erhalt dörflicher Strukturen und historischer Bausubstanz.

In dieser Analyse des Dorfes wurde auf die sich ständig wechselnden Rahmenbedingungen für das Leben und Arbeiten in den ländlichen Räumen eingegangen. Vor allem wurden die demografischen Veränderungen beleuchtet und die sich daraus ergebenden Auswirkungen. Mit den vorgesehenen Maßnahmen will die Gemeinde zur Verbesserung eines lebenswerten Umfeldes und zur Erhaltung eines attraktiven Lebensraumes beitragen. Es geht darum, die Innenentwicklung zu stärken, die Daseinsvorsorge zu unterstützen, den Erhalt der Vielfalt dörflicher Lebensformen zu fördern, Lösungskonzepte zu entwickeln, um dem demographischen Wandel zu begegnen, die energetische Sanierung und Steigerung der Energieeffizienz zu verstärken, Leerständen entgegenzuwirken und bei allen diesen Handlungsfeldern die Bürger und Bürgerinnen aktiv einzubinden.

 

Zum Abschluss der Analyse  im Jahr 2015 wurde ein  Konzept erstellt. Im Ergebnisvermerk dessen wurde für Rabenäußig die räumliche Ausdehnung und Einordnung des Ortskernes definiert. Ersichtlich ist dabei, dass der Ortskern Teilbereiche des Siedlungsraumes Melchersberg umfasst. Die  Maßnahmen  wurden im Ergebnis  für die Bevölkerung in einem Flyer dargestellt.

Die Zusammenstellung gibt einen Überblick über die Schwerpunkte der Planungen im Ortskern:

-Leerstand von Gebäuden (Abriss/Revitalisierung)

-Sanierung kommunaler Gebäude (Friedhofskapelle,Kegelbahn, Feuerwehr)

-Realisierung eines multifunktionalen Gebäudes als Treff der Generationen im Ortskern

-Schaffung eines Dorfplatzes unter Einbeziehung der traditionellen Tanzlinde

-Freiraumgestaltung eines Wanderparkplatzes

-Erweiterung und Sanierung der Spiel-Sport- und Freizeitbereiche um die Kegelbahn

-notwendige Straßenbaumaßnahmen im Zusammenhang Erneuerung der Straßenbeleuchtung

    

 

    

 Im Jahr 2016 wurden bereits einige Maßnahmen umgesetzt.

Es wurde der Platz um die Tanzlinde neu gestaltet,

 

    

(alter Bestand)

 

    

(nach Maßnahmenende)

 

Es wurde die Friedhofskapelle denkmalschutzgerecht saniert,

    

(vor Baubeginn)

 

    

(nach Maßnahmenende)

 

Es wurde begonnen, die Kegelbahn energetisch zu sanieren,

    

(vor Baubeginn)

 

    

(nach1. Teilsanierung)

 

und es wurden 3 neue Straßenlampen in Fichtach installiert:

(alter Bestand)

(neue Straßenlampen)

 

 

 

Für die privaten Antragsteller  sind  folgende Grundsätze zu beachten:

Der Ortsteil Rabenäußig ist als Förderschwerpunkt der Dorferneuerung bis zum Jahr 2019 anerkannt.

Antragstermin für alle kommunalen und privaten Förderanträge für das Haushaltsjahr 2017  ist der 15.01.2017.

Private Antragsteller haben die Möglichkeit, eine Förderung von 35% vom Bruttoinvestitionsvolumen zu erhalten. Maßnahmen unterhalb der Mindestinvestitionssumme von  7.500 € werden nicht bezuschusst, die maximale Förderung beträgt 15.000 €.

 

Von privaten Antragstellern sind folgende Unterlagen beim Planungsbüro Ingenieurbüro Greiner aus Eisfeld Tel.:03686-39290, Fax:03686-392919, e-mail: b_greiner@t-online.de)

einzureichen ( das Planungsbüro gibt dann die vollständigen Unterlagen, d.h. den Antrag  und auch die Auszahlung an das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung weiter):

- der vollständig ausgefüllte  Förderantrag mit der genauen Bezeichnung des durchzuführenden Vorhabens und einer  Kurzbeschreibung der Maßnahme 

- in den Antragsunterlagen beinhaltete Erklärung bezüglich:

                -die Stellungnahme der Gemeinde

                -Finanzierung

                -Eigentum/Erbbauberechtigt (Nutzung von mindestens 15 Jahren)

                -bereits gewährte Zuschüsse aus Mitteln der DE und andere Fördermittel

                -vorsteuerabzugsberechtigt

                -Zeitpunkt der Durchführung der Maßnahme

                -eine beim zuständigen Finanzamt erhältliche „Bescheinigung in Steuersachen“ und bei beantragter  Zuwendung über 10.00 0 € eine aktuelle Bescheinigung in Steuersachen zur Auszahlung

 

Zusätzlich werden noch folgende Unterlagen benötigt:

- die Stellungnahme des Planungsbüros mit einem Gestaltungsvorschlag

- pro Gewerk 3 vergleichbare Original-Kostenangebote  verschiedener zur Bauausführung berechtigter Firmen

- Eigenleistungen sind nicht förderfähig

- Katasterplan mit Eintragung des Gebäudes/ Grundstückes, Grundbuchauszug

- Farbfotos zur beantragten Maßnahme im jetzigen Zustand

- Baugenehmigung, sofern erforderlich und bereits vorhanden ist

Die Antragsunterlagen sind abzurufen unter:

 

https://www.thueringen.de/mam/th8/tmlfun/laendlicherraum/Dorferneuerung/Materialien/antragsformular_15_10.pdf

Folgende Hinweise sind zu beachten:

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung von Dorferneuerungsmitteln besteht nicht.

Es darf nicht mit der Durchführung der Maßnahme begonnen werden, bevor die Antragsunterlagen komplett sind, die Förderfähigkeit durch das Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung Meiningen geprüft und ein Zuwendungsbescheid erstellt wurde.

Die Bescheide vom Amt beinhalten grundsätzlich eine Rechtsbehelfsbelehrung (4 Wochen Widerspruchsrecht).

Zu beachten ist, das geförderte Maßnahmen zu Grundstücken, Bauten und baulichen Anlagen einer 12-jährigen Zweckbindung  ab Fertigstellung unterliegen.

Die Bereitstellung des Zuschusses wird mit dem Zuwendungsbescheid befristet. Ist die Maßnahme bis zu dieser Frist nicht realisiert, verfällt der Zuschuss für den Zuwendungsempfänger.

Als Auflagen sind die Gestaltungsgrundsätze der Gestaltungssatzung  vom 28.03.2015 für den Ortsteil Rabenäußig zu beachten.

Änderungen und wichtige Grundsätze aus dem Vorjahr

Der Antragstermin hat sich wie oben erwähnt vom 31.10. des Vorjahres auf den 15.01. des Bewilligungsjahres verschoben.
Im Zuge der Antragsprüfung erfolgt die Auswahl von beantragen Dorferneuerungsmaßnahmen entsprechend einem Ranking auf Basis von Auswahlkriterien. Anträge, in denen die konzeptionellen Ansätze der Kommunen erkennbar eine Fläche sparende Siedlungsentwicklung und den Willen zur interkommunalen Zusammenarbeit erkennen lassen, haben eine hohe Priorität.
Das Verfahren zur Aufnahme in das Programm der Dorferneuerung und -Entwicklung hat sich geändert. Es muss ab 2016 zuerst ein Entwicklungsplan erarbeitet werden und danach erfolgt die Anerkennung als Förderschwerpunkt. Die Entwicklungspläne werden mit 75% bezuschusst, höchstens jedoch 50.000 € je EU-Förderperiode und Vorhaben.
Werden im Zuge einer geförderten kommunalen Baumaßnahme (Straßen und Wege) auch private Flächen, wie Hofeinfahrten einbezogen, ist auf eine getrennte Abrechnung zu achten. Abgerechnet werden können ausschließlich Maßnahmen auf Flächen, die im Eigentum des Antragsstellers stehen. Die Kommunen haben Nachweise hinsichtlich der abgerechneten Flächen vorzuhalten.
Bei nicht-investiven Maßnahmen sind zukünftig auch Vorarbeiten für
          - spezielle Untersuchungen oder Erhebungen, die wegen örtlicher Besonderheiten des vorgesehenen Verfahrensgebietes notwendig sind,
                     - Zweckforschungen und Untersuchungen an konkreten Verfahren mit modellhaftem Charakter,

                     - städtebauliche Vorentwürfe, Architektenentwürfe zur Immobilienvermarktung,

                       Architekturwettbewerbe für Gestaltungs- und Verwendungsmöglichkeiten leer stehender Objekte etc. förderfähig.


Baunebenkosten werden bis zu 20% der Baukosten anerkannt. Damit sind alle Baunebenkosten einschließlich Gutachten, Vermessung, SIGEKO usw. abgedeckt.
Beim Auszahlungsantrag (auch Teilzahlung) nur förderfähige Rechnungen eintragen, sonst erfolgt bei mehr als 10% Überschreitung eine Sanktionierung in Höhe des sanktionierenden Betrages von der Bewilligungssumme in einem Änderungsbescheid.
Im Rahmen der Dorfinnenentwicklung ist der Abbruch einschließlich Entsorgung und Entsiegelung förderfähig.
Der Innenausbau von Gebäuden, außer Dorfgemeinschaftseinrichtungen, ist nur insoweit förderfähig, wie dieser zur Erhaltung oder für die Anpassung leer stehender oder freiwerdender ländlicher Bausubstanz an die Erfordernisse zeitgemäßen Wohnens und Arbeitens notwendig ist. Bei Einnahme schaffenden Projekten kann ein Innenausbau nicht gefördert werden. Neue Wohnformen für verschiedene Zielgruppen (z.B. Mehrgenerationenhäuser, altersgerechtes bzw. barrierefreies Wohnen, junge Familien in alten Häusern) werden bevorzugt gefördert.


Bei Anträgen dorfgemäßer Gemeinschaftseinrichtungen sind im Vorfeld vorhandene Nutzungsmöglichkeiten zur Vermeidung von Nutzungskonkurrenz (z.B. gegenüber lokalem Gastgewerbe) sowie Möglichkeiten der Kooperation und interkommunalen Zusammenarbeit zu untersuchen. Das Ergebnis ist durch den Antragsteller zusammen mit einer Kosten-Nutzen-Analyse vorzulegen.
Neubauten zur Weiterentwicklung bestehender Gemeinschaftseinrichtungen können gefördert werden, wenn erhaltenswerte Gebäude nicht vorhanden sind und sich der Neubau in die vorhandene Baustruktur unter Beachtung städtebaulicher, denkmalpflegerischer oder baugestalterischer Kriterien einfügt. Für den Nachweis, dass vorhandene leer stehende Gebäude nicht mehr sanierungsfähig sind, ist das Gutachten eines Bausachverständigen vorzulegen.
Für Gemeinden und Gemeindeverbände sind im Rahmen des Boden- und Gebäudemanagements die Wertermittlung, der Erwerb und die Umnutzung von bebauten Grundstücken einschließlich vorbereitender Maßnahmen wie besonders begründete Abbruchmaßnahmen, Baureifmachung u.ä. von Grundstücken förderfähig.


Die einzelnen Maßnahmen müssen bei der Bezeichnung des Vorhabens im Antrag so formuliert werden (Zweck des Vorhabens). im Fall der Wiederverwertung /Veräußerung von Grundstücken und Gebäuden wird die Förderung um den Wiederverwertungswert reduziert.
Die Förderung von Maßnahmen im öffentlichen Bereich ist nur zulässig, wenn diese mit erforderlichen Maßnahmen der Wasserwirtschaft, des Naturschutzes, der Energieversorgung, des öffentlichen Verkehrs u.a. räumlich und zeitlich abgestimmt sind.s reicht eine Seite, die - richtig angelegt - sowohl auf verschiedenen Browsern im Netz funktioniert, aber ebenso gut für den Ausdruck oder die Darstellung auf einem Handy geeignet ist. Wohlgemerkt: Eine Seite für alle Formate. Was für eine Erleichterung. Standards sparen Zeit bei den Entwicklungskosten und sorgen dafür, dass sich Webseiten später leichter pflegen lassen. Natürlich nur dann, wenn sich alle an diese Standards halten.