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Ortsteil Rabenäußig (327 Einwohner*)

Der Ortsteil Rabenäußig besteht eigentlich aus vier Siedlungsbereichen: Hohetann, Rabenäußig, Fichtach und Melchersberg. Hohetann entstand als Rodesiedlung und wurde 1317 erstmals als „bi den hohen Tannen“ urkundlich bekannt.

Rabenäußig liegt im westlichen Teil des Ortes und wird erstmals in einem um 1275 anzusetzenden Lehensverzeichnis der Herren von Sonneberg als „Rabenüwesez“ aufgeführt. 1445 befand sich hier eine Glashütte.

Frei auf dem Fichtacher Berg liegt die Siedlung Fichtach. Als Besitz des Klosters Banz und als Lehen der Herren von Schaumberg findet man sie erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt.

Den Mittelpunkt bildet heute Melchersberg. Diese im Spätmittelalter auf Rodeland gegründete Siedlung ist weit jünger als die anderen Ortsteile. Mit Waldarbeit und Märbelsteinpicken verdienten sich die Einwohner ihren Lebensunterhalt. Später wandten sich immer mehr Einwohner der Spielwarenherstellung zu.

Natur- und Wanderfreunden ist dieser Teil unserer Gemeinde sehr zu empfehlen. Von hier aus kann man seinen Blick bis weit ins Fränkische schweifen lassen und bei guter Sicht sogar die Veste Coburg erkennen. Beliebtes Ausflugsziel ist die Gaststätte „Waldfrieden“ mit großem Biergarten unter alten Kastanienbäumen.