Grußwort der Bürgermeisterin

Liebe Bürgerinnen, liebe Bürger, werte Besucher unserer Homepage der Gemeinde Frankenblick,

ich gebe zu, es bis jetzt hinausgeschoben zu haben…. Die Veröffentlichung meiner „Grußworte der Bürgermeisterin“. Die Grußworte, sie liegen seit Monaten in der Schublade; die Veröffentlichung ist immer wieder verschoben worden mit meiner Begründung, es gäbe Wichtigeres zu tun. Ein weiterer Aspekt, dass die Erledigung dieser Aufgabe immer auf die lange Bank geschoben worden ist, war mein Gedanke, „Was sollte meine Botschaft schon groß von der meiner Vorgänger, von der meiner Kollegen unterscheiden?“ Nette Worte, die Ortschaft, der man vorsteht, so gut es geht präsentieren, die Bürgerinnen und Bürger des Interesses versichern etc. Ich bin ein sehr pragmatischer Mensch, entsprechend meine Gedankengänge: Die Grundvoraussetzungen, dass ich mich zur Bürgermeisterin habe wählen lassen, sind nicht letztlich die, dass es für mich selbstverständlich ist, stolz sagen zu können, aus Frankenblick zu sein, dass ich im Interesse aller Frankenblicker agieren möchte und sehr gerne Ansprechpartner für alle Bürgerinnen und Bürger bin.

Und an diesem Punkt nun kommt die aktuelle weltweite Situation ins Spiel. Heute ist es mir wichtig, Ihnen gerade das zu vermitteln: (ich habe es auch schon im Amtsblatt formuliert) Sollten Sie das Gefühl haben, die gegenwärtige Ausnahmesituation aufgrund der Ausbreitung des Corona-Virus bringt Sie aufgrund eingeschränkter Mobilität o.Ä.  in eine Lage, die Sie nur mit Hilfe „von außen“  ändern können, scheuen Sie sich nicht, sich bei uns zu melden. Gerne sind wir bereit, z.B. einen Einkaufsservice zu organisieren. Zum Einen sind Ihnen einige Mitarbeiter der Verwaltung gerne behilflich. Zum Anderen möchte ich an dieser Stelle die Gelegenheit nutzen, um einen Aufruf an alle potentiellen „Helfer“ zu richten. Sicherlich ist der eine oder andere, möglicherweise „unterbeschäftigt“ durch geschlossene Schulen, Unis, Betriebe etc., auch gerne bemüht, Nachbarschaftshilfe zu leisten. Ich verweise zum Einen auf die Aktion „Corona-Helfer-Börse“, die durch die Tageszeitung „Freies Wort“ organisiert wird, möchte aber gleichzeitig die Möglichkeit einer „Frankenblick-Hilfe“ in Betracht ziehen, die wir im Falle des Bedarfes gerne koordinieren.

Wobei ich eben an dieser Stelle an die Einhaltung des gebotenen Infektionsschutzes erinnere. „Unüberlegter Aktionismus“ schadet womöglich mehr, als er hilft. Denken Sie bitte bei sämtlichen Aktivitäten, die Sie im eigenen Nutzen oder im Dienste der Allgemeinheit oder Mitbürger betreiben, an die Beachtung der Hygiene und des Abstandsgebotes zur Vermeidung einer Tröpfcheninfektion! Eben um die Anzahl der Neuerkrankungen so klein wie möglich zu halten, ist es erforderlich, die Bewegung im öffentlichen Raum auf das absolut notwendige Minimum zu reduzieren. Auch wenn es schwer fällt, die geliebten sozialen Kontakte nahezu gänzlich einzustellen: Sie, wir tun es um unserer Gesundheit und unseres Lebens Willen. Es wird die Zeit „nach Corona“ kommen, die uns wirtschaftlich gesehen zwar nicht mehr dort weitermachen lässt, wo man „vor Corona“ aufgehört hat, doch im privaten Bereich wird das Meiste sein wie jeher.

Und zum Thema Infektionsschutz greife ich hier eine Idee der Stadt Sonneberg auf, die sich vielleicht auch in unserer Gemeinde umsetzen lässt: die Anfertigung und Weitergabe von behelfsmäßigem Mundschutz. Ganz sicher haben Sie von Engpässen bei der Beschaffung/Lieferung von Atemschutzmasken für das medizinische Personal bzw. die exponierten Helfer gehört. Werden wieder benötigte Artikel auf dem Markt sein, sollten diese entsprechend den Helfern „an der Front“ zur Verfügung stehen. Für die „Zivilgesellschaft“ ist ein Schutz nicht minder erforderlich, könnte aber  überbrückend zumindest durch auch laienhaft hergestellte Mundschutzmasken sichergestellt werden.

Eine Anleitung zum Nähen und das Schnittmuster im 1:1 Format stehen hier zum Download bereit.

Sicherlich kann jeder einigermaßen nähbegabte Mitbürger „in Produktion“ gehen.  Die Schutzmasken sollen auch den Bürgern, die, durch welche Umstände auch immer, nicht in den Besitz einer solchen kommen können, zur Verfügung gestellt werden. Gerne können „Übermengen“ einer Heimarbeit nach vorheriger Anmeldung bei uns im Rathaus abgegeben werden. Gedacht sind die Schutzmasken zur Benutzung beim Aufenthalt im öffentlichen Raum, z.B. beim Einkauf, „Plausch beim Spazierengehen“, Aufenthalt in Wartezimmern etc. Hilfreich werden die Schutzmaßnahmen sicherlich auch bei der notwendigen Verständigung von Kollegen auf der Arbeit. Ich erinnere: Niemand weiß, ob er selbst oder „das Gegenüber“ nicht Träger des grassierenden Virus ist und somit unbewusst für die Verbreitung verantwortlich ist.

Ein anderes Thema, welches mir schon länger in den Sinn gekommen ist und ich zum jetzigen Zeitpunkt anspreche, ist das „Müllproblem am Wegesrand“. Als eifrigem Spaziergänger in Wald und Flur fällt mir immer wieder auf, dass unvernünftige Mitbürger sich ihres Abfalles überall im Gehen und Stehen entledigen. Die Beseitigung solcher Hinterlassenschaften haben sich schon viele Aktionäre auf die Fahnen geschrieben und es ist  landkreisweit bereits Einiges erreicht (entfernt) worden. Vielleicht stößt mein Aufruf, auch auf dem Gemeindegebiet von Frankenblick „aufzuräumen“, zu einer Zeit, wo sich Viele wieder mit der Bewegung an der frischen Luft, bei Spaziergängen die Zeit vertreiben, auf offene Ohren. Bewaffnet mit Handschuhen oder Spieß und Müllbeutel lässt sich auch nur in der eigenen Gesellschaft Nützliches erledigen! Gerne darf der gesammelte Unrat bei uns in der Gemeinde zur Entsorgung abgegeben werden. Ich muss aber darauf hinweisen, dass sich die Annahme solchen Restmülls auf die gesammelten fremden Fundstücke beschränken wird und nicht die Entsorgung von hauseigenem Restmüll beinhaltet. Sollte mein Aufruf wirklich größere Resonanz finden, habe ich einige Ideen zur „Würdigung“ der Arbeit von „Umweltverschönerern“….. Möglicherweise könnte man die Aktion als „Müll gegen Müllsäcke“ organisieren….. ( möglich aber nur bei ehrlichem Agieren!)

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger, ich hoffe, in einigen Wochen meinen „alten“ Text für die Homepage aus der Schublade holen zu können. Ich hoffe, dass die Zahl schwer an Covid- 19 erkrankter Frankenblickern  noch die gleiche wie heute ist. Wir werden sehen…., erleben nunmehr eine Zeit der stündlichen Veränderung von Situationen, auf die sich Alle im Interesse Aller einstellen müssen! Seien Sie diszipliniert, akzeptieren und üben Sie Solidarität und bleiben Sie hoffentlich gesund!

Die Bürgermeisterin

 

 

 

Ab 01.01.2020 Änderung in der Durchführung der Bürgermeistersprechstunden!

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir möchten darauf hinweisen, dass es ab 01.01.2020 zu Änderungen in der Durchführung der Bürgermeistersprechstunden kommen wird.

Die Sprechzeiten werden nach vorheriger telefonischer Vereinbarung im Rathaus in Effelder stattfinden - die Sprechtage in Rauenstein und Mengersgereuth-Hämmern entfallen.

 

Für nicht mobile oder ältere Bürger besteht die Möglichkeit, einen "Hausbesuch" der Bürgermeisterin zu vereinbaren. Telefonische Voranmeldungen sind über das Sekretariat unter telefon-Nr. 036766-2930 möglich.